Relevante Gesetze und Verordnungen

IfSG, NMedHygVO, diese und weitere Gesetze und Verordnungen beeinflussen Ihre und unsere Arbeit im täglichen Praxisgeschehen. Um Ihnen die Suche nach relevanten Inhalten zu erleichtern finden Sie in der jeweiligen Rubrik den Link zum entsprechenden Gesetzestext. Diese Auflistung erhebt keinerlei Anspruch auf vollständigkeit und wird nach aktueller Relevanz und auf Nachfrage erweitert.

 

 

Infektionsschutzgesetz und Meldepflicht
Vorbeugung, frühzeitige Erkennung und Verhinderung der Weiterverbreitung von übertragbaren Krankheiten

Das Gesetz zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten beim Menschen (Infektionsschutzgesetz - IfSG) hat nach § 1 den Zweck, "übertragbaren Krankheiten beim Menschen vorzubeugen, Infektionen frühzeitig zu erkennen und Ihre Weiterverbreitung zu verhindern". Eine Übersicht über wichtige Teilaspekte haben wir für Sie hier zusammengestellt:

Meldepflicht nach § 6 IfSG

Meldung von Krankheitserregern nach § 7 IfSG

Nichtnamentliche Meldung nach § 7 IfSG

Dieses ersetzt jedoch nicht den zugrunde liegenden Gesetzestext, so wie er in den entsprechenden Organen (insbesondere Bundesgesetzblatt, Bundesanzeiger) veröffentlicht wurde.

Im Rahmen der Umsetzung des IfSG kommt dem Robert Koch-Institut in Berlin eine besondere Bedeutung zu. Hier sind auch weitergehende Informationen im Hinblick auf das Infektionsschutzgesetz aktuell verfügbar (Link). Hier erhalten Sie auch aktuelle Informationen über die Falldefinitionen, die durch die Gesundheitsbehörden der Länder per Länderverordnung ausgeweitet werden können.

 

 

Niedersächsische Verordnung über Hygiene und Infektionsprävention in medizinischen Einrichtungen (NMedHygVO)

Diese Verordnung regelt die hygienebezogenen Voraussetzungen in medizinischen Einrichtungen. Ein besonderes Augenmerk wird hier auf solche Einrichtungen gelegt, in denen Eingriffe vorgenommen werden. Dies trifft bereits solche Praxen, in denen vergleichsweise "kleinere", ambulante Eingriffe erfolgen. Neben Einrichtung und Aufbereitung stellt das Antibiotikamanagement einen besonderen Schwerpunkt dar (Link).