Neue Hinweise unterstützen eine leitliniengerechte und zugleich budgetschonende Anforderung serologischer Untersuchungen, z. B. bei Zöliakie-Screening sowie ANA- und ANCA-Diagnostik.
Um eine leitliniengerechte und gleichzeitig budgetschonende Labordiagnostik zu unterstützen, informiert das Labor über einige aktualisierte Empfehlungen zur Anforderung serologischer Untersuchungen.
Beispiele:
Zöliakie-Screening: Primär Anti-Transglutaminase-IgA und Gesamt-IgA. Weitere Antikörpertests sind nur bei IgA-Mangel erforderlich.
ANA und ANCA: Beide Parameter dienen als Screeningtests. Eine weiterführende Diagnostik erfolgt in der Regel erst bei positivem Ergebnis.
ANCA-Folgediagnostik: Die Bestimmung der Zielantigene MPO und PR3 wird künftig nur noch automatisch bei positivem ANCA-Screening durchgeführt.
Check-up-Screening: Versicherte ab 35 Jahren können einmalig im Rahmen der Gesundheitsuntersuchung auf Hepatitis B (HBs-Ag) und/oder Hepatitis C (HCV-Antikörper) getestet werden.
Diese Vorgehensweise ermöglicht eine evidenzbasierte Diagnostik bei gleichzeitig effizientem Einsatz der Ressourcen.
➡️ Weitere Informationen finden Sie im Rundschreiben.